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Das Glücksprinzip, wie sich Glück potenziert

Vor vielen Jahren sah ich zum ersten mal den Film: „Das Glücksprinzip“*. Ich habe selten einen so schönen Film gesehen. Die Kritiker stürzten sich damals auf das sehr überraschende Ende und zerrissen den Film daher in der Luft. Ich finde das nicht gerechtfertigt, weil mich der Film wirklich sehr berührt hat.

 

Es geht darum, dass ein wirklich zauberhafter, zwölfjähriger Junge für ein Schulprojekt seine einfache, aber sehr geniale Version des Glücks vorstellt. Eine Formel des Weitergebens. Er möchte die Welt verändern, die Menschen anleiten GUTES zu tun. Er erklärt, dass er in den nächsten Wochen drei Menschen zum Glück verhelfen wird. Diese Menschen sind dazu angehalten, wiederum drei Menschen glücklich zu machen usw. Eine Art Schneeball-System des Glücks sozusagen. Auch wenn das für den Jungen im Film erst einmal nicht so einfach läuft, wie er sich das vorstellt, letztendlich erreicht er doch noch sein Ziel. 

 

Wie jeder von uns mitmachen kann, um das allgemeine Glück zu potenzieren:

 

Ich habe festgestellt, dass es wunderschön ist, anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Sicher freuen wir uns auch riesig, wenn wir beschenkt werden, aber das Geben macht nicht nur den Empfänger glücklich, sondern auch einen selbst. Feine Gesten und Geschenke fördern die Beziehungen zwischen den Menschen. 

 

 

Mal außerhalb von feierlichen Anlässen eine Freude bereiten könnte  z.B. sein: 

 

• ein schönes Foto im Rahmen an einen deiner Liebsten verschenken

 

• ein paar Blumen pflücken und verschenken

 

• einen Gefallen für eine ältere Nachbarin, die nicht mehr so kann, wie sie will

 

• dem Paketboten ein Eis oder ein Getränk to go anbieten

 

• dem Kollegen ein Stück selbst gebackenen Kuchen zur Arbeit mitbringen

 

• dem Obdachlosen einen Kaffee ausgeben

 

• dem Partner abends eine Massage gönnen

 

• Kleidung mal nicht verkaufen, sondern an ein guten Zweck spenden, z.B. Oxfarm 

 

• dem Herrn an der Kasse die fehlenden 10 Cent schenken

 

• jemanden spontan überraschen

 

• Zeit zum Zuhören verschenken

 

Feine Gesten und Geschenke fördern die Beziehungen zwischen den Menschen. Wir alle streben nach Glück und Liebe, auch wenn uns das oft in der heutigen oberflächlichen Welt nicht so bewusst ist. Diese kleinen Aufmerksamkeiten im Alltag machen den jeweils anderen ein klein wenig glücklicher. Auch ein Lächeln kann einem gerade traurigen Menschen in diesem Moment Glück schenken. Die beschenkten Menschen sind vielleicht an dem Tag dadurch animiert, gut gelaunt und tun es somit gleich?! Es könnte somit eine kleine Kettenreaktion auslösen. Hast Du jemals darüber nachgedacht, wie sehr du dein Umfeld positiv beeinflussen kannst? Achtest du auf die kleinen Geschenke des Alltags?

 

Und wenn wir das nächste mal einen dieser Momente erleben dürfen, wo wir eine Aufmerksamkeit bekommen, dann sollten wir den Moment bewusst wahrnehmen und genießen. Die Gelegenheit wird nicht lange auf sich warten lassen, in dem wir das Glück weitergeben können. Oft konnte ich feststellen, dass ich das kleine Glück immer zurück erhielt, wenn auch nicht immer von der selben Person und auch nicht immer an dem Tag. Glück und Freude potenziert sich, wir müssen es nur versuchen, jeder einzelne von uns.

Wen möchtest Du heute noch glücklich machen? Fällt Dir jemand ein? Oder machst du es lieber spontan, aus dem Bauch heraus? 

 

Just be YOU,

Deine Tami. 

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Kommentare: 3
  • #1

    Nadine (Sonntag, 27 Oktober 2019 18:54)

    Ein wirklich sehr schöner Blog �

  • #2

    NatyrlichTami (Sonntag, 27 Oktober 2019 19:35)

    Danke liebe Nadine!

  • #3

    Alexandra (Mittwoch, 12 August 2020 12:09)

    Spontan fällt mir erst einmal "man sieht nur mit dem Herzen gut " ein. Ich glaube fest daran, daß wir wirklich, so wie du auch geschrieben hast, viel viel mehr geben könnten, wenn wir unsere Herzen dafür öffnen würden. Viele biestig aussehende Gesichter verwandeln sich schlagartig in Klarheit und Fröhlichkeit, nur weil ich sie anlächle. Und einen Tag in der Fußgängerzone in Duisburg mit dem Schild "heute Umarmung gratis" lässt mich noch heute eine Gänsehaut der Rührung bekommen. Und im Übrigen (ein bisschen Klugscheißer - ich weiß): es kann neurobiologisch sogar nachgewiesen werden, daß Verschenken glücklicher macht als beschenkt zu werden, denn die Neurotransmitter schütten beim Verschenken mehr Glückshormone aus��� in diesem Sinne DANKE für die liebevollen Worte! Liebe Grüße von Alexandra ����

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