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Nur mit Wasser abschminken, geht das?

Müll einsparen, das sogenannte Zero oder Less Waste ist zur Zeit in aller Munde. Ich finde es klasse, dass dadurch jeder ein wenig animiert wird, umzudenken und etwas zu ändern. Ich persönlich bewundere Menschen, die nahezu keinen Müll mehr produzieren. Davon bin ich weit entfernt. Ich bin kein perfekter Zero Waste-Hero, aber ich beginne mit Kleinigkeiten. Wir alle sollten hier unseren Perfektionismus zur Seite legen, denn es ist wirklich ein Prozess. Deshalb gilt hier die goldene Regel: Einfach anfangen! Beginnen wir mit Kleinigkeiten der Änderung, spornt uns das an, noch mehr zu ändern. Rechnen wir es doch einfach immer auf das Jahr um und wir werden staunen, wie viel wir bewirken können.   

Ich habe beim Thema Abschminken einen Anfang gefunden. Generell verschwindet immer mehr Kosmetika aus meinem Badezimmer, ich versuche alles natürlich zu regeln, was allerdings nicht immer klappt. Auch wenn ich mich nur wenig schminke, abends muss das Zeug ja wieder herunter. 

 

Es gab also eine Zeit, da benutze ich täglich gekaufte Abschminktücher. Ja klar, natürlich wie fast alles in Plastik verpackt. Eine kurze Rechnung bestätigt mir bei Verbrauch eines Tuches am Abend, also 30 Tücher im Monat, dass ich ca. 14 Packungen im Jahr verbrauchte. Was für ein Müll! Eine Kosmetikerin empfahl mir Mikrofasertücher zum Abschminken, die

man in den bekannten Drogerieläden kaufen kann. Das hatte auch erstmal gut geklappt. Diese Tücher sind jedoch relativ groß, für mich einfach nicht nötig. Dann stieß ich beim Stöbern auf die süßen, bunten „Cheeky Whipes“*, sogenannte Babywaschläppchen aus Mikrofaser. Ich empfand schon die Farben als anziehend und bestellte mir gleich eine Packung mit 25 Tüchern. Beim Auspacken hatte ich erstmal verloren, denn meine Tochter Romy hat sie sofort in Beschlag genommen und wunderbar damit gespielt. Die Tücher sind wirklich klasse. Ich habe sie nun schon ca. 6 Monate im Gebrauch und sie sehen noch prima aus. 

 

Kann man sich denn nur mit Wasser abschminken?

 

Jeder würde erst einmal: "Nein!" rufen. Aber es klappt wirklich. Ich feuchte den kleinen Waschlappen an, und reibe dann vorsichtig das Augen-Make-up herunter. Es dauert etwas, ca. 1 Minute für beide Augen. Dann drehe ich das Läppchen um und reinige den Rest meines Gesichtes. Man benötigt also nichts als Wasser.

 

Die Waschlappen sammel ich dann in einem Wäschenetz* und wasche sie dann mit der normalen Buntwäsche auf 40 Grad mit. Ab und zu wasche ich sie auch mal etwas heißer mit der Kochwäsche.

 

Auch die Wattepads spare ich inzwischen ein

 

Danach reinige ich mein Gesicht noch mit einem Toner/Gesichtswasser und spare mir auch die Wattepads. Aus dem Grund habe ich mich für wiederverwendbare Abschminkpads entschieden. Diese habe ich mal in einem kleinen Laden gekauft. Es gibt inzwischen sehr viele Varianten auf dem Markt, zum Beispiel diese Abschmink Pads aus Baumwolle*. Diese kleinen Abschminkpads sind auch zum kompletten Abschminken geeignet. Ich benutze sie jedoch nur für den Toner.

  

Warum überhaupt noch einen Toner benutzen fragt ihr euch? Im Leitungswasser befinden sich kleinste Kalkpartikel, die sich auf der Haut und in die Poren setzen. Der Toner verhindert genau das. 

 

Ich benutze übrigens pures Rosenwasserals Toner. Das ist natürlich, frei von jeglichen Zusätzen und funktioniert prima. Des Weiteren befindet sich dieses meistens in Glasflaschen. Natürlich könnte ich mir das Rosenwasser auch selbst herstellen, das habe ich jedoch noch nicht getestet. 

 

Und schon sind wir wieder einen Schritt weiter beim Thema Müllvermeidung. Und nicht nur das, auch keine chemischen Zusätze auf meiner Haut beim Abschminken.

 

In dem Sinne

 

Just be YOU,

Deine Tami

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